Das
japanische Wort
bonsai „Anpflanzung in der Schale“ kommt aus
chin.,
pénjĭng „Landschaft in der Schale“ (,
pén „Schale“,
jĭng „Landschaft, Szene“).
Nach altem chinesischen Verständnis ist Bonsai die Kunst, eine
Harmonie zwischen den Naturelementen, der belebten Natur und dem Menschen in
miniaturisierter Form darzustellen: Die belebte Natur wird hierbei meist durch einen
Baum dargestellt. Die Naturkräfte vertritt – nach einem anderen Ausdruck für Landschaft,
shānshuĭ „(wörtlich) Berg und Wasser“ – ein
Stein und feiner
Kies (der traditionell in
Gärten Wasser symbolisiert). Der Mensch wird in Form seines Werks, einer
Pflanzschale, dargestellt. Nur der Einklang dieser drei Elemente macht einen gelungenen Bonsai aus.
Bevor man mit dem Bonsai als Hobby anfängt, sollte man sich ein paar Gedanken machen.
Ein Bonsai ist eine lebende Pflanze und kann je nach Sorte bei normaler Pflege über 100 Jahre alt werden. Es ist ein zeitaufwändiges und arbeitsintensives Hobby.
Wenn Sie sich einen Bonsai zulegen, sollten Sie sich einige Grundkenntnisse aneignen, wie z.B.:
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mit welcher Art Pflanze habe ich es zu tun
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die Schnittverträglichkeit
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der beste Standort im Sommer und im Winter
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die Wasserbedürfnisse
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wann und wie muss der Bonsai umgetopft werden
Jetzt müssen Sie sich auch noch überlegen welcher Bonsai in Frage kommt.
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Will ich einen Bonsai für das Zimmer (Indoor) oder einen Baum für das Freie (Outdoor)?
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Habe ich im Zimmer genügend Licht und nicht vor dem Südfenster an der prallen Sonne?
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Kann ich den Bonsai mit genügend Luftfeuchtigkeit versorgen?
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Ist es im Falle eines Outdoor Baumes möglich diesen im Hochsommer etwas zu schattieren?
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Gibt es einen Überwinterungsplatz wie eine helle Scheune, Garage, Wintergarten oder ähnliches?
Eine kleine aber notwendige Checkliste. Lassen Sie sich nicht entmutigen, mit gutem Willen sind die oben erwähnten Bedingungen mühelos erreichbar!